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TV-Tipp: „Jane the Virgin“ bei sixx

Weil sie ihre Ehefrau bei einem Seitensprung erwischt hat, unterläuft der Ärztin Luisa ein folgenschwerer Fehler – und die überzeugte Jungfrau Jane ist plötzlich schwanger. So beginnt die US-Serie Jane the Virgin, die seit Montag bei sixx läuft. Und schon die ersten beiden Folgen lassen erahnen, dass sich auch das weitere Einschalten lohnen könnte – nicht nur, aber auch wegen der Figur Luisa.

(Quelle: sixx | Facebook/JaneTheVirgin)

(Quelle: sixx | Facebook/JaneTheVirgin)

Im Mittelpunkt von Jane the Virgin steht die angehende Lehrerin Jane Villanueva. Jane hat ihrer religiösen Großmutter versprochen, keinen Sex vor der Ehe zu haben, woran sie und ihr Freund Michael sich auch tapfer halten. Umso überraschter ist Jane, als sie erfährt, dass sie schwanger ist. Was zunächst wie eine unbefleckte Empfängnis aussieht, entpuppt sich bald als Kunstfehler der Gynäkologin Luisa. Weil sie am Abend zuvor ihre Frau mit deren Assistentin im Bett erwischt hatte, war Luisa so durch den Wind, dass sie bei Jane statt eines Routineabstrichs eine künstliche Befruchtung durchgeführt hat. Jane steht nun vor der Frage, was sie tun soll – das Kind behalten und damit unter Umständen Michael verlieren? Oder das Kind dem biologischen Vater Rafael überlassen, der zu allem Überfluss ein früherer Schwarm und der jetzige Chef von Jane sowie der Bruder von Luisa ist?

Doch nicht nur Janes Welt wird in den ersten Folgen von Jane the Virgin auf den Kopf gestellt, auch bei Luisa deutet sich an, dass ihr turbulente Zeiten bevorstehen. Nicht genug, dass sie vor den Scherben ihrer Ehe steht, nun droht ihr auch der Verlust ihrer Zulassung und eine Klage von Jane. In ihrer Not bittet Luisa ihre Ex-Geliebte, die Anwältin Rose, um Hilfe. Zwischen den beiden entflammt das alte Feuer erneut. Dumm nur, dass auch Rose inzwischen verheiratet ist – mit Luisas Vater.

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Luisa (Yara Martinez) erlebt eine unangenehme Überraschung

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Alte Liebe, neu entflammt: Luisa und Rose (Bridget Regan)

Was ziemlich dramatisch klingt, ist erstaunlich amüsant und unterhaltsam. Die Geschichten werden jeweils mit sehr viel Witz erzählt, ohne dass die Serie dabei jedoch zu sehr ins Alberne abdriftet. Selbst die häufigen Bezugnahmen auf das bei der hispanischen Bevölkerung in den USA so beliebte TV-Format der Telenovela – unter anderem wohl eine Anspielung darauf, dass die Serie selbst auf einer Telenovela aus Venezuela basiert – wirken nicht kitschig, sondern gehören, wie ich finde, zum besonderen Charme der Serie. Es überrascht daher nicht, dass Jane the Virgin einer der erfolgreichsten Serienneustarts des vergangenen Jahres in den USA war und mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde.

Jane the Virgin läuft montags ab 20:15 Uhr bei sixx. Die ersten beiden Folge sind noch bis kommenden Montag in der dortigen Mediathek verfügbar.

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Autor/in: Meike

Bloggerin aus Leidenschaft, Bachelor im Seriengucken, out and proud since 1998. Ich sehe fern und schreibe darüber. Mehr Infos über die Bloggerin und ihren Blog gibt es hier.

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