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Zu lesbisch, zu weiblich, zu wenig Drama: Ist „Carol“ zu anders für die Oscars?

Woran kann es liegen, dass ein Film, der vom Kinopublikum und in den Feuilletons gleichermaßen als einer der besten des zurückliegenden Jahres bewertet wurde, bei den diesjährigen Oscarnominierungen in zwei der wichtigsten Kategorien leer ausging? Ein Erklärungsversuch.

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Therese (Rooney Mara, links) und Carol (Cate Blanchett) (Bild: DCM)

Gestern wurden in Los Angeles die Nominierungen für die diesjährige Oscarverleihung bekannt gegeben. Der Film Carol ist in insgesamt sechs Kategorien nominiert, u.a. dürfen sich die Darstellerinnen Cate Blanchett und Rooney Mara sowie Drehbuchautorin Phyllis Nagy Hoffnungen auf eine der begehrten goldenen Statuen machen. Dennoch sind viele Fans enttäuscht, denn in zwei der wichtigsten Kategorien ging der Film überraschenderweise leer aus: Weder erhielt Todd Haynes eine Nominierung als Bester Regisseur noch Carol insgesamt als Bester Film.

Natürlich kann das viele Gründe haben und genau wissen wird man es wahrscheinlich nie, ohne die Mitglieder der Academy, welche über die Preise entscheiden, einzeln zu befragen, warum sie in eben diesen beiden Kategorien nicht für Todd Haynes bzw. Carol gestimmt haben. Aber man kann Vermutungen anstellen. Und eine, die sich leider aufdrängt, ist, dass es trotz der vermeintlichen Liberalität in Hollywood etwas mit dem Thema Homosexualität zu tun haben könnte.

Mit dieser Frage, nämlich ob Carol vielleicht „too gay“, also zu homosexuell für die Oscars sei, beschäftigt sich unter anderem ein Artikel in der Online-Ausgabe der Zeitschrift Vanity Fair mit dem Titel „Why Did Carol Get Shut Out of Oscar’s Biggest Categories?“. Immerhin erzähle der Film von einer lesbischen Beziehung, Drehbuch und Romanvorlage seien von lesbischen Frauen geschrieben worden und die Regie habe ein schwuler Mann geführt. Vielleicht könnten die heterosexuellen Mitglieder der Academy den Film ja deshalb nicht so richtig verstehen?

Die Frage ist ironisch, aber ein Körnchen Wahrheit könnte – leider – darin enthalten sein. Denn eine der Besonderheiten von Carol ist, dass der Film sich nicht an typische Erzählmuster für Geschichten über homosexuelle, vor allem lesbische Liebe hält und damit unter Umständen gewisse Erwartungen heterosexueller Oscar-Wähler nicht erfüllt. Insbesondere ist Carol, anders als man es anhand des Plots annehmen könnte, kein Drama. Zwar gibt es einzelne dramatische Szenen, aber der Grundton des Films und insbesondere die Einstellung der beiden Frauen zu der Liebe, die sie erleben, ist überraschend positiv. Weder Carol noch Therese hadern mit ihren Gefühlen für eine andere Frau oder wehren sich dagegen, sondern sie geben sich ihnen bewusst hin. Das einzige, was sie zwischenzeitlich trennt, sind die gesellschaftlichen Konventionen, von denen sie sich aber letztlich befreien. Durch ihre Gefühle für Therese wird Carol bewusst, dass sie diese Seite von sich nicht länger verleugnen kann und will, nicht einmal, wenn sie deshalb auf das Sorgerecht für ihre Tochter verzichten muss. Auch für Therese bedeutet die Begegnung mit Carol eine Weichenstellung. Sie erkennt, wer sie ist und was sie wirklich will und lernt, dies auszudrücken.

Carol zeigt Homosexualität nicht als Schicksal, das es zu erdulden gilt ohne Chance auf ein Happy End. Die beiden Hauptfiguren haben den Mut und das Selbstbewusstsein, ihre Gefühle, die von der gesellschaftlichen Norm abweichen, dennoch anzunehmen und zu leben. Damit unterscheidet sich Carol grundlegend von Brokeback Mountain – und genau das ist vielleicht das Problem. Dies deutet auch der Vanity Fair-Artikel an, in dem es ein wenig sarkastisch heißt: „Brokeback at least had the decency to tell a tragic gay love story“. Da wird gekämpft und gelitten und natürlich gibt es kein glückliches Ende, sondern einen einsamen, alternden Schwulen, der heimlich in seinem klapprigen Trailer um seine große Liebe trauert. So etwas mochten die Oscar-Wähler wohl lieber, denn das hat Brokeback Mountain immerhin eine Nominierung als Bester Film eingebracht. Wenn schon homosexuell, dann aber doch bitte tragisch?

Ein weiterer Grund, warum die überwiegend männlichen Mitglieder der Academy sich nicht mit Carol anfreunden konnten, könnte sein, dass Carol kein Männerfilm ist. Soll heißen: Es spielen zwar Männer darin mit, aber keine Hauptrolle und sie haben insbesondere keinen Einfluss auf die Geschichte der beiden weiblichen Hauptfiguren, allerhöchstens als Störfaktoren. Weder Carols Mann Harge noch Thereses Freund Richard haben etwas damit zu tun, dass Carol und Therese sich zueinander hingezogen fühlen, genauso wenig können sie es verhindern. Beide Frauenfiguren emanzipieren sich letztlich von den Männern und es wird deutlich, dass diese auch unabhängig davon, ob Carol und Therese wieder zueinander finden, im Leben der beiden Frauen nicht mehr relevant sind. Der Eindruck, dass dies für so manchen Oscar-Wähler ein Negativkriterium gewesen sein könnte, drängt sich auf, wenn man sich anschaut, welcher Film die meisten Nominierungen erhalten hat: The Revenant, ein Drama um einen Trapper, der sich schwer verletzt durch die Wildnis kämpft, um Rache für den Tod seines Sohnes zu nehmen und bei dem man in der Besetzungsliste lange nach dem ersten weiblichen Namen suchen muss.

Wahrscheinlich hätte Carol also eine größere Chance gehabt, auch als „Bester Film“ nominiert zu werden, wenn am Ende eine der beiden Hauptfiguren tot gewesen wäre und die andere sich von einem Mann hätte trösten lassen. Dann doch lieber keinen Oscar. In den Herzen der meisten Fans ist Carol der Titel „Bester Film“ sowieso nicht mehr zu nehmen.

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„Carol“: Kurzkritik und Verlosung

Kommende Woche, am 17. Dezember 2015, kommt „Carol“ in die deutschen Kinos. Der Film wird von vielen von euch, liebe Leserinnen, ja bereits ungeduldig erwartet und herbeigeseht. Deshalb freue ich mich, im Vorfeld des Kinostarts 4×2 Kinotickets für den Film sowie zwei Poster verlosen zu können. Alles, was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen, ist aufmerksam zu lesen und mir die Frage am Ende dieses Beitrags bis Donnerstag per Mail zu beantworten.

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Carol-Poster (Quelle: DCM)

In Carol geht es um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen in den USA Anfang der 1950er Jahre. Der Film beruht auf dem Roman Salz und sein Preis von Patricia Highsmith, den sie 1952 unter einem Pseudonym veröffentlichte. Mit Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett (Blue Jasmine, Aviator) und Rooney Mara (Verblendung) in den Hauptrollen erzählt Regisseur Todd Haynes auf der Grundlage eines Drehbuchs von Phyllis Nagy die Geschichte der jungen Therese Belivet (Mara), die bei ihrer Arbeit als Verkäuferin in einem schicken New Yorker Kaufhaus eines Tages die elegante Carol Aird (Blanchett) kennenlernt. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine besondere Verbindung, aus der schließlich Liebe wird. Doch Carol befindet sich mitten in einem Scheidungsverfahen mit ihrem Mann Harge (Kyle Chandler), der droht, ihr die gemeinsame Tochter vorzuenthalten. Hat die Liebe zwischen Therese und Carol unter diesen Umständen eine Chance?

Ich hatte bereits die Gelegenheit, mir Carol anzuschauen, und finde den Film wirklich sehenswert. Ich werde demnächst noch einen ausführlicheren Beitrag veröffentlichen, möchte mich vorab aber schon einmal grundsätzlich den vielen positiven Bewertungen anschließen, die der Film bereits erhalten hat, wie z.B. von Kweens. Insbesondere Rooney Mara als Therese hat mich sehr beeindruckt und die wunderschöne Musik von Carter Burwell hat noch lange nach Ende des Film in mir nachgeklungen – ebenso wie der Film insgesamt noch einige Zeit in mir „gearbeitet“ hat. Dazu dann aber voraussichtlich nächste Woche mehr.

Für diejenigen, die ihn noch nicht kennen, ist hier noch einmal der Trailer für den Film:

Nun aber zur Verlosung. Folgende Frage gilt es zu beantworten (bitte aufmerksam lesen):

Für welchen der nachfolgend genannten Filme hat Cate Blanchett keinen Oscar gewonnen:

  1. Blue Jasmine
  2. Tagebuch eines Skandals
  3. Aviator

Bitte schickt die Antwort per Mail mit dem Betreff „Carol“ an rosalieundco@gmail.com. In die Verlosung einbezogen werden nur Antworten, die bis Donnerstag, 10.12.15, vor 16:00 Uhr bei mir eingehen. Für den Fall, dass ihr nur an den Kinotickets interessiert seid, aber nicht an einem Poster, oder umgekehrt nur an einem Poster, dann teilt mir dies bitte in der Mail mit. Lasst mich bitte außerdem wissen, in welcher Stadt ihr den Film voraussichtlich sehen werdet.

(Vielen Dank an den Verleih DCM für das Zurverfügungstellen der Tickets und Poster.)

Update: Die Verlosung ist beendet, die Gewinnerinnen werden gesondert benachrichtigt. Vielen Dank fürs Mitmachen!

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Morgen ist der 1. Dezember und damit stellt sich die Frage: Wird es in diesem Jahr einen Adventskalender geben?

2014 musste ich ja leider aus Zeitgründen pausieren, was aber insofern auch etwas Gutes hatte, als ich jetzt richtig aus dem Vollen schöpfen und viele Inhalte, die ich vergangenes Jahr nicht verwenden konnte, dafür in diesem Jahr hinter den Türchen verstecken kann. Womit die Frage eigentlich auch schon beantwortet ist: Ja, in diesem Jahr wird es wieder einen Adventskalender geben. :)

Ein paar Änderungen gibt es allerdings: Der Kalender ist nicht mehr hier, bei Rosalie & Co., angesiedelt, sondern in meinem neuen Blog. Und da der thematisch etwas breiter aufgestellt ist, wird sich im aktuellen Adventskalender nicht mehr hinter jedem Türchen eine frauenliebende Frau verstecken. Aber keine Sorge: Es wird trotzdem noch sehr Lesben-lastig. 😉

Hier gibt’s einige weitere Erläuterungen und den Link zum Kalender:

Advent, Advent | meike bloggt

Viel Spaß!

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Filmtipp: BFF – Beste Freundinnen für immer

In der wunderbaren Komödie „BFF – Beste Freundinnen für immer“ stehen die beiden langjährigen Freundinnen Kat und Sam plötzlich vor der Frage, ob da nicht doch mehr zwischen ihnen ist als „nur“ Freundschaft.

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Kat (Tara Karsian, links) und Sam (Andrea Grano) (Bild: Edition Salzgeber)

Kat und Sam sind schon seit Jahren beste Freundinnen. Mit den Männern will es dagegen bei beiden nicht so recht klappen – sehr zum Leidwesen von Kats Familie, die sie gern endlich unter der Haube sähe. Als Kats Mutter ihrer Tochter in der Hoffnung, deren Beziehung mit dem gerade frisch Verflossenen könnte doch noch einmal gekittet werden, zum Geburtstag ein Paartherapie-Wochenende schenkt, lässt Kat sich von Sam überreden, dass stattdessen sie beide sich als Paar ausgeben und zu dem Wochenende fahren – immerhin gibt es in dem Hotel einen schönen Pool.

Zunächst läuft alles ganz wunderbar. Kat und Sam funktionieren als Paar fast besser als die „echten“ Paare, über die sie sich köstlich amüsieren. Doch dann passiert etwas, womit beide nicht gerechnet haben, und plötzlich steht die Frage im Raum: Sind sie vielleicht doch mehr als nur Freundinnen?

BFF – Beste Freundinnen für immer (Originaltitel: BFFs) ist eine großartige Komödie, die insbesondere auch von der Dynamik ihrer Hauptdarstellerinnen lebt. Tara Karsian (Kat) und Andrea Grano (Sam) haben sich ihre Rollen als Autorinnen und Produzentinnen quasi selbst auf den Leib geschrieben und es macht Spaß, ihnen zuzusehen. Sie kabbeln sich wie ein altes Ehepaar, das aber ganz genau weiß, was es aneinander hat. Insbesondere Tara Karsian schafft es, mit einem einzigen vielsagenden Blick auszudrücken, was in Kat gerade vorgeht, und ihre sarkastischen Bemerkungen sorgen ein ums andere Mal für Lacher.

Was den Film sehenswert macht, sind jedoch nicht nur die heiteren Momente. Neben zum Brüllen komischen Szenen gibt es nämlich auch ruhigere und ernste Untertöne. Anhand der verschiedenen Paare, die an dem Therapie-Wochenende teilnehmen, wird beleuchtet, was eine gute Beziehung ausmacht und welche Aspekte dabei eine Rolle spielen können, wie z.B. Kommunikation, Vertrauen sowie die Fähigkeit, seine „bessere Hälfte“ so anzunehmen, wie sie bzw. er ist.

Ich habe BFF – Beste Freundinnen für immer letztes Jahr auf den Lesbisch Schwulen Filmtagen Hamburg gesehen und der Film war mein persönliches Highlight. Zum Glück ist er jetzt auch in Deutschland auf DVD verfügbar. Lohnt sich!

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Frauenliebende Frauen in deutschen Serien im Oktober 2015

Es ist wieder Oktober und ich habe mir wieder die Frage gestellt, wie viele lesbische oder bisexuelle Frauenfiguren es eigentlich in deutschen Serien gibt. Das Ergebnis ist – wie schon in den vergangenen Jahren – ernüchternd.

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Bilder: ZDF, ARD, WDR, RTL

Zum dritten Mal nach 2012 und 2014 habe ich mir Gedanken darüber gemacht, in welchen deutschen bzw. deutschsprachigen Serien es eigentlich Frauenfiguren gibt, die Frauen lieben, und wie sie dargestellt werden. Mein Ausgangspunkt war dabei die Liste aus dem vergangenen Jahr, auf der sich folgende Namen befanden:

  • Dr. Heike Steinbeck (Die Chefin, ZDF)
  • Andrea „Anni“ Brehme, Jasmin Flemming (Gute Zeiten, schlechte Zeiten, RTL)
  • Tanja Schildknecht (Lindenstraße, ARD)
  • Liz Ritschard (Tatort, ARD/SWF)
  • Rebecca von Lahnstein (Verbotene Liebe, ARD)

Was hat sich nun auf dieser Liste getan? Leider nicht viel, zumindest nicht im positiven Sinne. Ein Abgang wird durch einen Neuzugang kompensiert, bei dem jedoch nicht sicher ist, inwieweit diese Figur dauerhaft Teil der entsprechenden Serie bleibt. Ansonsten sind es weitgehend dieselben Figuren, die zwar eigentlich Frauen lieben – nur zu sehen ist davon herzlich wenig.

Wer neugierig ist und sofort sehen möchte, wie die aktualisierte Liste aussieht, kann hier klicken:

Die Liste

Ansonsten gibt es im Folgenden wieder einige Erläuterungen zur Zusammensetzung der Liste.

Weiterlesen →

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Happy Birthday, Rosalie & Co.!

Diesen Blog gibt es heute seit fünf Jahren. In dieser Zeit ist viel passiert, doch besonders eine Serie gab immer wieder Anlass, über sie zu schreiben: Verbotene Liebe.

Deshalb hat es mich auch nicht kalt gelassen, als bekannt wurde, dass die Serie im Sommer enden würde. Als ich gebeten wurde, einen Beitrag über die lesbischen und bisexuellen Frauenfiguren und die Liebesgeschichten zwischen Frauen in Verbotene Liebe zu schreiben, habe ich daher die Gelegenheit genutzt, auch noch einmal persönlich Revue passieren zu lassen. Veröffentlicht wurde mein Text in einem eBook mit dem Titel Straight to your heart. Verbotene Liebe 1995 – 2015, das 20 Jahre „VL“ feiert und Ende Juni erschienen ist.

Und zur Feier des Tages könnt ihr ihn ab sofort auch hier lesen:
„Die lesbische Soap-Gräfin Carla & Co.“

Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank an alle Leserinnen (und wie ich inzwischen weiß auch einige Leser), die in den vergangenen fünf Jahren diesen Blog besucht, Beiträge kommentiert oder Mails geschrieben haben.

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„Hinter Gittern“: Wiederholung aller Folgen bei SUPER RTL

Es gibt ein Wiedersehen mit Walter, Uschi & Co.!

SUPER RTL zeigt künftig jeden Samstagabend Wiederholungen der Frauenknastserie Hinter Gittern, die von 1997 bis 2007 bei RTL lief. Los geht es morgen Abend ab 21:45 Uhr mit den ersten beiden Folgen.

Ich muss zugeben, dass Hinter Gittern mich anfangs nicht sonderlich interessiert hat – wohl auch, weil ich die Figur Walter nicht wirklich mochte. Insofern konnte ich mich auch nicht für ihre diversen Liebesbeziehungen und -dramen erwärmen.

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Sascha (Barbara Sotelsek, links) und Kerstin (Meike Schlüter)

Erst die Liebesgeschichte zwischen der Ärztin Kerstin, die zunächst unschuldig im Frauengefängnis Reutlitz saß und nach ihrer Rehabilitierung dort als Gefängnisärztin anfing, und der wegen Mordes verurteilten Sascha brachte mich dazu, regelmäßig einzuschalten und mitzufiebern. Tatsächlich ist KeSa noch immer eines meiner Lieblingsserienpaare überhaupt.

Bis Sascha auch bei SUPER RTL für Kerstin Rilke-Gedichte zitiert, ist es aber noch ein bisschen hin – Barbara Sotelsek alias „Sascha“ ist erst aber Folge 229 zu sehen, Meike Schlüter alias „Kerstin“ sogar erst ab Folge 233.

Links: