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Was ihr schon immer über Rosalie & Co wissen wolltet…

Rosalie & Co. gibt es heute seit vier Jahren. Aus Anlass dieses Jubiläums habe ich zehn Fragen über diesen Blog und seine Inhalte beantwortet. Viel Spaß beim Lesen!

Was ihr schon immer über Rosalie & Co. wissen wolltet (und auch zu fragen wagtet)

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Girltrash, BFFs und lesbische Aliens – Filmtipps von den LSF Hamburg 2014

Für die schwullesbische Community in Hamburg hieß es in dieser Woche wieder: Ab ins Kino. Schon zum 25. Mal fanden von Dienstag bis Sonntag die LSF statt, die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg.

Ich war vor 15 Jahren zum ersten Mal bei den LSF. Mein Debütfilm am 20. Oktober 1999 hätte für mich als Ellen DeGeneres-Fan nicht passender sein können: The Real Ellen Story, eine Dokumentation über Ellens Coming-out. Seitdem habe ich viele interessante und ganz tolle Filme bei den LSF gesehen. Einige nicht so tolle waren auch dabei, aber zum Glück nur wenige. Zu meine persönlichen Highlights gehören u.a. If These Walls Could Talk 2, Lady Pochoir, The Sleeping Beauty of East Finchley und Cloudburst.

In diesem Jahr war ich insgesamt fünfmal im Kino. Hier sind einige Clips und Trailer.

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Anni, Jasmin, Heike & Co. – Frauenliebende Frauen in deutschen Serien im Oktober 2014

Wie viele lesbische oder bisexuelle Frauenfiguren gibt es eigentlich in deutschen Serien?

Das haben sich vielleicht so manche von euch schon einmal gefragt. Im Oktober 2012 bin ich dieser Frage im Rahmen dieses Blogs erstmals nachgegangen. Anlass war damals eine Studie der amerikanischen Lobby-Organistion GLAAD, die für die Fernsehsaison 2012/2013 eine Rekordzahl an LGBT-Figuren in amerikanischen Serien ermittelt hatte. Das hat mich neugierig gemacht. Ich wollte wissen, wie es zu diesem Zeitpunkt bei deutschen Serienproduktionen aussah. (Das Ergebnis findet ihr hier.)

Das Interesse an der Übersicht war und ist noch immer groß. Deshalb war es nach zwei Jahren höchste Zeit, sie zu aktualisieren. Et voilà!

Wer neugierig ist und sofort sehen möchte, wie die aktualisierte Liste aussieht, kann hier klicken:

Collage_2014Ansonsten geht es weiter mit einigen Erläuterungen. Welche Veränderungen hat es gegeben, welche Abgänge, insbesondere aber auch welche Zugänge, wenn überhaupt?

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“Brief an mein Leben”: Miriam Meckels Buch wird verfilmt

Was macht eine Autorin, wenn ihr Leben aus der Bahn geworfen wird? Sie schreibt darüber. Das hat auch Miriam Meckel getan, nachdem ihr Körper die Notbremse gezogen hat. Diagnose: Burnout. Ihr Brief an mein Leben, den sie noch in der Klinik begonnen hat zu schreiben, wurde 2010 als Buch veröffentlicht und wird jetzt vom ZDF verfilmt.

MM_BriefanmeinLeben_Cover

Journalistin, Autorin, ehemalige Staatssekretärin, Professorin, Kommunikationsexpertin und seit Neuestem Chefredakteurin des Magazins WirtschaftsWoche – wer einen Artikel über Miriam Meckel schreibt, hat einiges an Jobbezeichnungen und Titeln zur Auswahl, die auf sie zutreffen. Vor einigen Jahren bekam die dauerbeschäftigte Vielfliegerin allerdings die Quittung für dieses Leben auf der Überholspur: Der Körper streikte, nichts ging mehr. Burnout.

Ihre Erfahrungen verarbeitete Miriam Meckel in einem Buch mit dem Titel Brief an mein Leben. Darin beschreibt sie die Zeit in der Klinik und analysiert die Umstände, die zu ihrem Zusammenbruch geführt haben, teilweise bis zurück in ihre Kindheit und Jugend.

Ihr Buch dient nun als Vorlage für einen Fernsehfilm, den das ZDF gerade drehen lässt. Die Hauptrolle hat Marie Bäumer übernommen, ihre Lebensgefährtin wird von Christina Hecke gespielt. In der Pressemitteilung des ZDF liest sich das so:

„Toni (Marie Bäumer) ist immer unterwegs, jung, erfolgreich, ungebunden. Ihr Leben richtet sie sich nach den beruflichen Herausforderungen ein, auch die Beziehung zu ihrer Lebensgefährtin Maria (Christina Hecke) muss sich dem unterordnen. Doch die Momente, in denen Toni sich selbst nicht mehr erkennt, häufen sich – bis ihr Lebenstempo sie komplett aus der Bahn schleudert und in eine Klinik für psychische Erkrankungen katapultiert. Sie hat die Erschöpfungsrufe ihres Körpers zu lange ignoriert. In den klaren Strukturen der Klinik kommen bei Toni die Erinnerungen hoch: Schmerzhaft hat sie als kleines Mädchen die liebevolle Zuwendung ihrer Mutter vermisst, die auch heute noch – todkrank – ihrer Tochter gegenüber keine Gefühle zulässt. Zwischen gewöhnungsbedürftigen Gruppentherapien, Schlafentzug und bröckelnder Distanz zu ihren Mitmenschen beginnt Toni, sich wieder selbst zu spüren.“

Ein Sendetermin für den Film steht noch nicht fest.

Wer die Zeit bis zur Ausstrahlung überbrücken möchte, dem empfehle ich das Buch. Das liest sich zu Anfang zwar etwas zäh, fast so, als sollten ähnlich wie die Autorin auch die Leserinnen und Leser zunächst einmal „entschleunigt“ werden. Wer sich jedoch auf das Erzähltempo und die Erzählstruktur mit Sprüngen und Rückblenden in verschiedene Lebensphasen einlässt, hat die Chance, für sich selbst vielleicht einige hilfreiche Erkenntnisse aus den Erfahrungen von Miriam Meckel mitzunehmen.

Update (8.10.): In der aktuellen Ausgabe des Zeit-Magazins findet sich passend zum Thema ein kurzes, sehr lesenswertes Interview mit Miriam Meckel: “Der Burn-out war ein Totalcrash”

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Serien-Tipp: Defiance

Heute Abend startet die amerikanische Science Fiction-Serie Defiance, die bisher nur beim PayTV-Sender SyFy zu sehen war, im deutschen FreeTV. In der Serie kann man bekannte Seriendarstellerinnen und “lesbian favorites” wie Julie Benz (Buffy, Desperate Housewives), Jaime Murray (Warehouse 13) und The L Words “Jenny” Mia Kirshner in interessanten Rollen sehen, die ein wenig anders sind, als man es sonst bei SciFi-Serien vielleicht erwartet. Auch für Nicht-Sci-Fi-Fans könnte sich ein Blick lohnen.

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Defiance spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft. Ein Krieg zwischen den Menschen und einer Gruppe verschiedener außerirdischer Völker hat auf allen Seiten nur Verlierer zurückgelassen. Die Erde wurde durch sogenanntes Terraforming verwüstet. In den wenigen verbliebenen Städten versuchen Menschen und Außerirdische, irgendwie miteinander auszukommen und zu überleben. Als der ehemalige Soldat Nolan (Grant Bowler) mit seiner außerirdischen Adoptivtochter Irisa (Stephanie Leonidas) in das kleine Städtchen Defiance kommt, das auf den Ruinen des ehemaligen St. Louis errichtet wurde, soll dies für die beiden eigentlich nur ein Zwischenstopp auf dem Weg in eine bessere Zukunft sein. Doch dann geschieht ein Mord und Nolan wird mit der Aufklärung beauftragt. Nolan und Irisa bleiben in Defiance – nicht ahnend, dass sich eine schreckliche Bedrohung auf die Stadt zu bewegt…

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Anti-Homophobie-Storyline bei GZSZ: Nicht in unserem Kiez!

Bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten wird derzeit kräftig die Regenbogenfahne geschwenkt, und das nicht nur im übertragenen Sinn. In einer aktuellen Storyline protestiert das frisch verliebte Pärchen Anni & Jasmin gegen einen homophoben Optiker, der sich in ihrer Nachbarschaft niederlassen will. Die Botschaft, die mit der Geschichte vermittelt werden soll, ist deutlich: Homophobie hat in der GZSZ-Welt nichts zu suchen.

Anni & Jasmin protestieren

Anni (Linda Marlen Runge, links) und Jasmin (Janina Uhse) protestieren gegen den homophoben Optiker Scherf (Bild: RTL)

Sie hätten es sich einfach machen können bei GZSZ. Nach dem soaptypischen, monatelangen Hin und Her zwischen Tontechnikerin Anni und ihrer Mitbewohnerin Jasmin hätten sie die beiden Frauen, nachdem sie nun endlich ein Paar sind, einfach für eine Weile ihr Liebesglück genießen lassen können, knutschend in der Kneipe “Vereinsheim”, mehr als nur knutschend im Club “Mauerwerk” oder kuschelnd in ihrer WG. Den meisten Fans hätte das erst einmal völlig gereicht und bei GZSZ hätte man endlich wieder die obligatorische Soap-Homo-Quote erfüllt.

Umso schöner, dass man es sich so einfach offensichtlich nicht machen wollte. Stattdessen können die Zuschauer bei GZSZ derzeit sehen, was neben Liebe und Zärtlichkeit leider auch zum Leben eines lesbischen Paares gehören kann: Diskriminierung und Homophobie.

Denn nicht alle im Umfeld von Anni und Jasmin gehen entspannt und vor allem respektvoll mit der neuen Situation um. Sexistische Sprüche ihres Mitbewohners Mesut sind an der Tagesordnung, in der Bahn werden sie von ein paar Halbstarken obszön angemacht, weil sie sich geküsst haben und der Geschäftsmann Scherf, ein Kunde der PR-Agentur von Jasmins Mutter Katrin, macht in einem Interview aus seiner negativen Einstellung gegenüber Homosexuellen keinen Hehl. Als Jasmin sich daraufhin gemeinsam mit Anni den Protesten gegen Scherf und das von ihm in ihrem Kiez geplante Optikergeschäft anschließt, kommt es zu einem hässlichen Streit mit Katrin, die um ihren Auftrag bangt.

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Ellen, Hella & Co.: Ergebnisse zur Umfrage über prominente Vorbilder und Aktivistinnen

Vor einigen Wochen hatte ich auf Twitter, Facebook und hier im Blog eine kleine Umfrage zu prominenten lesbischen Vorbildern und Aktivistinnen gestartet. Hier ist eine Zusammenfassung eurer Antworten:

  • Auf die Frage nach den prominenten lesbischen Frauen, die als Vorbilder bzw. Hilfe für das eigene Coming-out gedient haben, wurden Ellen DeGeneres, Ellen Page, Anne Will, Miriam Meckel, Hella von Sinnen, Dunja Hayali und Maren Kroymann genannt.
  • Für LGBTQI-Rechte setzen sich eurer Meinung nach insbesondere Ellen DeGeneres und Hella von Sinnen ein.

Für den in der Umfrage erwähnten Artikel musste ich mich aus Platzgründen – das ist der Unterschied zwischen Online und Print – leider auf zwei der genannten Damen beschränken. Die Wahl ist auf Ellen Page und Ellen DeGeneres gefallen. Das Ergebnis könnt ihr im diesjährigen pride magazin lesen. Das Programmheft für den HAMBURG PRIDE, den Hamburger CSD, liegt seit Ende Juni in Hamburg und Umgebung kostenlos aus und kann auch online abgerufen werden:

pride magazin 2014

Vielen Dank noch einmal an alle, die mitgemacht haben!

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