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TV-Tipp: Oscarverleihung 2014 mit Ellen DeGeneres

Ellen DeGeneres

(Bild: ABC/Andrew Eccles)

Heute Nacht werden in Los Angeles die Academy Awards, besser bekannt als Oscars, verliehen. Moderiert wird die Veranstaltung in diesem Jahr von einer der bekanntesten und beliebtesten lesbischen Frauen der Welt: Ellen DeGeneres.

Ab 1:30 Uhr überträgt ProSieben die Veranstaltung live. Wer wissen möchte, was sich Ellen und ihre Autor/innen für das Publikum im Saal und vor den Fernsehschirmen auf der ganzen Welt haben einfallen lassen und ob Ellens Frau Portia wie 2007, als Ellen die Oscarverleihung zum ersten Mal moderierte, mit leuchtenden Augen im Publikum sitzt, sollte heute Nacht das Bett lieber mit Sofa oder Fernsehsessel eintauschen. Es dürfte sich lohnen!

Mehr Bilder, Links und Videos zu diesem Thema gibt es hier: Ellen-Forum-Spezial: Oscarverleihung 2014.

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SHE 4 ME

Pünktlich zum Valentinstag am letzten Freitag wurde dieses wunderschöne Video veröffentlicht, in dem die Liebe zwischen zwei Frauen gefeiert wird.

She 4 Marriage Equality (SHE4ME) ist ein sogenanntes Public Service Announcement, hinter dem u.a. die Initiative Marriage Equality USA steht, die sich für die rechtliche Gleichstellung bei der Ehe einsetzt. Als Untermalung wurde das Lied She von Jen Foster ausgewählt, das als eine Art lesbische Hymne gilt. Die Regie übernahm Nicole Conn, eine der bekanntesten lesbischen Filmemacherinnen (u.a. Claire of the Moon, Elena Undone). In den Hauptrollen sind mit Nicole Pacent und Gabrielle Christian zwei Schauspielerinnen zu sehen, die den meisten insbesondere durch ihre lesbischen Rollen in der Webserie Anyone But Me bzw. der TV-Serie South of Nowhere bekannt sein dürften.

Mehr Informationen zu dem Projekt gibt es auf der Webseite SHE 4 ME. Das Lied She in der für das Video neu produzierten Version kann auf der Webseite von Jen Foster heruntergeladen werden; wer möchte, kann dort auch etwas für das Projekt spenden.

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Warum ich nicht JEDE WIE SIE WILL bin

Ein Kommentar zur Foto-Aktion “Ich bin JEDER WIE ER WILL” von UFA SERIAL DRAMA

Vor einigen Tagen hat sich der Schauspieler Lars Steinhöfel, bekannt aus der Serie Unter Uns, als schwul geoutet. Die Produktionsfirma UFA SERIAL DRAMA, die neben Unter Uns unter anderem auch Gute Zeiten, schlechte Zeiten und Verbotene Liebe produziert, hat aus diesem Anlass eine Foto-Aktion mit dem Titel „Ich bin JEDER WIE ER WILL“ gestartet. Dafür haben sich UFA-Mitarbeiter mit einem Schild fotografieren lassen, auf dem wie auf einem Wahlzettel die Möglichkeiten HOMO, HETERO und JEDER WIE ER WILL bzw. JEDE WIE SIE WILL aufgelistet sind, wobei das Kreuzchen bereits bei der dritten Möglichkeit gesetzt ist (s. Bild).

UFA Aktion Schild Zur Begründung heißt es auf der Webseite der Kampagne, dass „die sexuelle Orientierung egal sein sollte und Gleichberechtigung erst dann erreicht ist, wenn ein Coming-Out nicht mehr für Aufmerksamkeit sorgt“. Die Kampagne ist ausdrücklich nicht auf UFA-Mitarbeiter beschränkt und so wurden auf der Facebookseite von UFA SERIAL DRAMA seit dem Start der Kampagne am Montag weitere Fotos veröffentlicht, auf denen Menschen das entsprechende Schild halten.

Ich gehöre nicht dazu, und das aus gutem Grund. Ich bin nämlich nicht “JEDE WIE SIE WILL”.

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Medienschau: Hitzlsperger, #idpet und die Wichtigkeit von Lesbenpornos

Ein Überblick über aktuelle Medienberichte zum Thema Homosexualität (nicht nur) aus Anlass des Coming Outs von Thomas Hitzlsperger

Als ich Anfang der Woche in diesem Beitrag schrieb, dass es 2014 in den Medien sicherlich wieder einige Berichterstattung über Homosexuelle bzw. die LGBTQI-Community geben würde, da hatte ich als Anlass vor allem die Olympischen Spiele in Sotschi vor Augen. Und dann kam Thomas Hitzlsperger.

Am Mittwochvormittag gab die Wochenzeitung DIE ZEIT bekannt, später am Tag (Online) bzw. am Donnerstag (Print) ein Interview mit dem ehemaligen Fußballnationalspieler zu veröffentlichen, in dem dieser sich als homosexuell outet. Die Nachricht stieß auf so großes Interesse, dass der Server von ZEIT ONLINE anfing zu ächzen. Seitdem wird geschrieben, gebloggt, kommentiert und diskutiert, was das Zeug hält, und zwar nicht nur in Sportredaktionen, sondern auch in Nachrichtensendungen und Talkshows. Die Reaktionen sind überwiegend positiv, und zwar zum Glück zum großen Teil “ernst gemeint positiv” und nicht nur “politisch korrekt positiv”, die ein oder andere kritische Stimme ist jedoch auch dabei. Einige interessante Links, die mir seit Mittwoch untergekommen sind, habe ich im Folgenden mal geteilt und kommentiert.

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Frohes neues Jahr!

2014 ist zwar schon einige Tage alt, aber für gute Wünsche ist es ja nie zu spät. Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich daher ein ganz tolles Jahr, mit Liebe, Glück, Gesundheit und natürlich allem, was ihr euch selbst wünscht.

Rainbow 2014

(Bildquelle: samantha800.deviantart.com)

Auch 2014 dürfte wieder ein interessantes Jahr werden, was die Sichtbarkeit frauenliebender Frauen in den Medien angeht.

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Ein Traumschiff voller Lesben

Für manche unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger gehört es zu den Feiertagen wie Gänsebraten oder Würstchen mit Kartoffelsalat: Das Traumschiff.

Alle Jahre wieder beglückt das ZDF seine Zuschauerinnen und Zuschauer am 2. Weihnachtstag und an Neujahr mit Bildern von meist braungebrannten Menschen in exotischen Landschaften, und immer geht es auch irgendwie um Liebe. Ob junge Liebe, alte Liebe, Liebe im Alter, verlorene Liebe, Liebeskummer oder Happy End, fast alle denkbaren Variationen dieses Themas wurden auf dem Traumschiff schon abgehandelt. Nur vor einer Variante scheint man beim ZDF noch zurückzuschrecken: der gleichgeschlechtlichen Liebe. Schwule und Lesben sucht man an Bord der MS Deutschland bislang vergebens. Das Traumschiff – eine der wenigen verbliebenen Inseln heterosexueller Glückseligkeit in der deutschen Fernsehlandschaft.

Die Macherinnen der Seite coming out of tv (cootv) wollen das jetzt nicht länger hinnehmen und haben sich daher aufgemacht, diese “letzte heteronormative Bastion im TV”, wie sie es nennen, zu erstürmen. Nach dem Motto “Und wenn das Traumschiff keine Lesben bringt, dann bringen wir eben das Traumschiff zu den Lesben” schreiben sie derzeit an einer Traumschiff-Lesbenversion. Der Titel: “Liebe in Zeiten der Mittsommernacht”.

Liebe in Zeiten der Mittsommernacht

Bild: cootv.de

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Nicht normal genug: Warum es in deutschen Vorabendserien kaum homosexuelle Figuren gibt

Die Zeitschrift brand eins befragte kürzlich Medieninsider, wie Medien Normalität konstruieren. Drehbuchautor Martin Muser hatte über die ungeschriebenen Gesetze des deutschen Vorabendprogramms in Bezug auf die Sexualität der Figuren unter anderem Folgendes zu berichten:

“Zu den unausgesprochenen Regeln gehört immer noch, dass Homosexualität praktisch nicht vorkommt, und wenn, dann nicht als die Normalität, mit der sie heute in der Gesellschaft weitgehend gelebt und wahrgenommen wird, sondern immer als irgendwie exzentrische, seltsame Abweichung. [...]

Bei Figuren, die von der weißen, deutschen, heterosexuellen, monogamen Normalität abweichen, haben die Verantwortlichen immer das Gefühl, dass sie ein ganz besonderes Augenmerk darauf richten müssen, damit diese Abweichung auch ja genau und deutlich erklärt wird, weil sie sonst vielleicht für Irritationen sorgen könnte. [...]

Das erklärt einiges. Und ist unglaublich schade.

Da kann man nur hoffen, dass auch in die Redaktionen deutscher Fernsehsender bald die Einsicht Einzug hält, dass unsere Gesellschaft längst nicht so durchgehend weiß und heterosexuell ist, wie man das vor allem früher gern annehmen wollte, sondern bunt gemischt, und dass Fernsehsender – insbesondere solche mit öffentlich-rechtlichem Bildungsauftrag – dies zeigen sollten, und zwar auch im Vorabendprogramm.

Den ganzen Artikel gibt es hier zu lesen:

“Ganz normale Leute”, brand eins, Ausgabe 10/2013

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